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Katrin Sohnrey
Katrin Sohnrey

Praxis für die Seele — tun, was gut tut

Katrin Sohnrey - Yoga Meditation
Psychologie

YOGA MEDITATION PSYCHOLOGIE

Fundiert ausgebildet in allen drei Disziplinen, möchte ich begehbare Brücken bauen zwischen dem uralten Erfahrungswissen von Yoga und Buddhismus und der modernen westlichen Wissenschaft der Psychologie. Auf dass moderne Menschen in ihrem komplexen Alltag sich verbunden und getragen fühlen können von dem, was man in unserer schönen abendländischen Kultur die Seele nennt.

  • westlich / östlich integrativ und innovativ
  • klein, fein, persönlich
  • schlicht, machbar, alltagstauglich
  • seelenfreundlich und humorvoll

Aktuelle Informationen

Schnupperstunden:
1 x pro Monat für 10,- €,
jeweils samstags von 10:30 – 12:00 Uhr,
Ich bitte um vorherige Anmeldung.

Nächste Termine:  
Wegen einer Kur / Auszeit erst wieder im August: 24. August, 14. September 

Hatha-Yoga-Präventions-Kurse – 8 x 90 Minuten:
(von allen gesetzlichen Krankenkassen unterstützt)

Wegen einer Kur / Auszeit beginnen keine Präventionskurse mehr vor August 2013


Unterrichtspausen in 2013:  13.06. - 31. Juli, 23.-27.09. (Yoga auf Sylt)

Alle anderen Termine und Kurse finden statt, auch während der Schulferien.


Yoga

Der Yoga ist das Geschenk Indiens an die Welt. Herzlichen Dank!
Yoga ist keine Religion; Yoga ist eine Erfahrungswissenschaft. Yoga bedeutet, sich zu verbinden – mit uns selbst, unserem Körper, unserer Seele, unserem Geist. Aber auch mit unserer Umgebung, unseren Mitmenschen, unserer Arbeit – kurz: mit Himmel und Erde.

Yoga ist weit mehr als Körperertüchtigung – und gleichzeitig ist der Wunsch nach Kraft, Geschmeidigkeit und Gesundheit ein sehr guter Zugang zum Yoga.
Eine spirituelle Praxis ist meist nicht Bestandteil unserer Alltagskultur – ein Vertrag im Fitnessstudio schon eher. Yoga macht fit ohne Verbissenheit, und über das Üben mit dem Körper vermag er gleichzeitig unser tiefstes Inneres zu nähren, unsere Seele. Wie Spazierengehen im leichten Nieselregen – irgendwann ist man durchnässt. Und das Vertrauen in die Praxis ist geboren.

Passende Worte von Pattabhi Jois: »Do your practice and all is coming«.

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Meditation

Meditation lässt uns in der Wirklichkeit unserer Erfahrung ankommen; jenseits von Konzepten über uns selbst. Wir lernen uns kennen, mit FREUNDLICHEM BLICK. (Das kann man üben!)
Körper und Geist werden synchronisiert; Wahrnehmung und Atmung werden verfeinert. Die innere Aufrichtung schenkt eine Stabilität, in die wir uns hineinentspannen können.
Wir lernen die Flüchtigkeit unserer Gedanken und Gefühle kennen und laufen nicht davon angesichts unserer Verwirrung und unseres Leidens – Humor und der köstliche Geschmack von Gelassenheit und Gegenwärtigkeit entstehen so ganz von selbst. Aber auch ein Zugang zu den verdeckten gesunden Kräften in uns wird freigelegt, wodurch wir Vertrauen finden in uns und unsere Existenz.

Grundlage meiner Meditationserfahrung ist eine 24 Jahre lange Zen-Praxis (Zazen, die Praxis des Zen-Buddhismus) als aktives Mitglied der Zen-Vereinigung Deutschland e.V., von der ich 2010 Abschied nahm.

2011 begann ich eine Weiterbildung in kontemplativer Psychologie bei der upaya gGmbH in Köln. Sie verbindet die Weisheit und Übungen des tibetischen Vajrayana-Buddhismus mit modernen Werkzeugen aus der westlichen Psychologie.

Ich beziehe mich auf die Achtsamkeits-Gewahrseins-Meditation, wie sie von Chögyam Trungpa Rinpoche entwickelt und vermittelt wurde. Sie ist u.a. durch die Bücher von Pema Chödrön bekannt geworden.

Diese und andere Übungen aus dem Werkzeugkasten der kontemplativen Psychologie finden Anwendung in kurzen Meditationen am Ende der Yogastunden, sowie eingehender bei den Yoga-Reisen.

Von Chögyam Trungpa Rinpoche:

»Da alle Dinge nackt, klar und frei von Verdunkelungen sind, gibt es nichts zu erreichen oder zu verstehen.
Die tägliche Übung besteht einfach darin, zu allen Situationen und Gefühlen eine völlig offene und annehmende Haltung zu entwickeln – und dies auch zu allen Menschen.
Alles kann ohne Voreingenommenheit und trennende Abwehr erfahren werden, ohne sich jemals zu entziehen oder auf sich selbst zurückzuziehen.«

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Psychologie

Bezogen auf ihr Alter und die Tiefe der Erforschung ihres Gegenstandes steckt die westliche akademische Psychologie im Vergleich zu den alten Erfahrungswissenschaften des Ostens noch in den Kinderschuhen. Sie ist sehr theorielastig, und sie begrenzt sich selbst durch ihre Bemühung um (natur-)wissenschaftliche Anerkennung. Zum Funktionieren des Geistes vermag sie wenig zu sagen; subjektive Erfahrung ist forschungsmethodisch schwierig bis suspekt, und so etwas »Spekulatives« wie die Seele ist nicht ihr Gegenstand, sondern gehört in die Philosophie.

Aber sie ist aufgeschlossen, selbstkritisch und immer mehr an interdisziplinärem Austausch interessiert. An die Stelle früherer Grabenkriege treten fruchtbare Kontakte mit Nachbardisziplinen, z.B. den Neurowissenschaften. Die moderne Hirnforschung bestätigt auf ihre Weise das alte Erfahrungswissen von Yoga und Buddhismus, z.B. die Plastizität des Gehirns und die positiven Wirkungen von Meditation.
Dies ist sehr nützlich, um den westlichen Yoga-Übenden den Sinn und die Wirkung der Praxis zu erklären. Westler möchten wissen, wozu was gut ist (im Unterschied zu Indern, die einfach tun, was der Guru sagt), und wissenschaftliche Erkenntnisse treffen eher unsere Sprache und Denkgewohnheiten als Sanskrit-Begriffe und Energie-Konzepte wie Chakren und Mantren.

In meine Arbeitsweise fließt das systemische Denken und Fragen ein, das ich in meiner systemisch-lösungsorientierten Therapieausbildung gelernt habe. Die stetige Bemühung um eine Begegnung auf Augenhöhe ist mir sehr wichtig.
Außerdem verwende ich Werkzeuge der kontemplativen Psychologie -insbesondere Meditation- und beziehe mich auf das ihr zugrundeliegende Menschenbild: Es geht davon aus, dass alle Menschen von Natur aus grundlegend gut und gesund sind, mit den Qualitäten der Offenheit, des Mitgefühls, der Klarheit und der Kraft zu handeln ausgestattet. Auch wenn sich irgendwann dunkle Schleier des Leids und dicke Schutzwälle darüberlegen und den Zugang erschweren – die grundlegende strahlende Gesundheit ist immer da und potentiell verfügbar. Dies ist nicht nur ein gedankliches Konstrukt, sondern in der Meditation erfahrbar. Und von da aus übertragbar ins alltägliche Leben, für das uns im Vertrauen auf die uns innewohnende Gesundheit mehr Kraft zur Verfügung steht, als wenn wir immer denken, wir müssten uns verändern und verbessern.

Dazu der Volksmund:

»Auf dem größten Mist wachsen die schönsten Kartoffeln.«

Und von Chögyam Trungpa Rinpoche:

»Das größte Problem ist, dass die Menschen sich nicht leiden können.«

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